Brandgefahr

Jedes Jahr führt die Erhitzung und Entzündung von Heu und Emd zu zahlreichen Bränden in landwirtschaftlichen Betrieben. Durch die natürliche mikrobiologische Gärung kann schlecht getrocknetes Heu, Emd oder Stroh einen übermässigen Gärprozess durchlaufen. Dabei findet eine Erwärmung statt und es entstehen leicht brennbare Gase. Treten diese in Kontakt mit Sauerstoff, entzündet sich das Dürrfutter und es kommt zum Brand.

Bis zu einer Temperatur von 45°C wird die Erwärmung als normal und ungefährlich angesehen. Ab einer Temperatur von 55 °C muss die Feuerwehr informiert werden zur Absprache der weiteren Massnahmen. Ab 70°C besteht akute Selbstentzündungsgefahr und die Feuerwehr ist unverzüglich zu alarmieren.

Warten Sie nicht ab, bis Sie einen verdächtigen Geruch riechen. Sie setzen sich so einer Gefahr einer Selbstentzündung des Futters aus! FARMPROTEC empfiehlt sich bereits ab einer Temperatur von 50°C mit einem Alarm benachrichtigen zu lassen.

Vorgehen bei hohen Temperaturen...

Temperaturen und Brandverhütung (nach U. Wyss, Agroscope) Temperaturen und Brandverhütung (nach U. Wyss, Agroscope)
Temperaturen und Brandverhütung (nach U. Wyss, Agroscope)

*Die bibliografischen Quellen sind auf Anfrage erhältlich.